Es wird ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu Urban Soul: Bald ist das Bonner Loch zu! Fast 800 Kubikmeter Beton, das entspricht knapp 2000 Tonnen, müssen noch fließen, um die neue Decke über dem Untergeschoss zu erstellen und damit das „Fundament“ für den neuen Baukörper, das Lifestylehouse, zu legen. Seit dem Sommer des letzten Jahres wurden mit viel Aufwand die vorhandenen Decken rund um das Bonner Loch verstärkt. In diesem Zuge wurden sogar extra hierfür entworfene Schallschutzeinhausungen errichtet, um die Geräuschbelastung für die Nachbarn so gering wie möglich zu halten. Ende Februar dieses Jahres soll dann das eigentliche Loch in mehreren Abschnitten zubetoniert werden. Vorher muss natürlich noch der Personenfluss, der momentan den temporären Zugang zur Verteilerebene (U-Bahn und Durchgang zum Hauptbahnhof) nutzt, zur neuen Treppe in der Poststraße verlegt werden. Dann hat auch die Behelfstreppe endlich ausgedient.

Fotostrecke (chronologisch geordnet):

 

 

Wie schließt man eigentlich so ein großes Loch? Zunächst wurden sogenannte Filigranplatten verlegt, also halbfertige Deckenplatten. Zusätzliche Metallverstärkungen und der restliche Beton werden dann vor Ort eingebaut. Daneben müssen noch diverse Unterzüge in die Decke eingearbeitet und Anschlusseisen für die Stützen und Wände des nächsten Geschosses vorgesehen werden. Auch das Anlegen der Deckenlöcher für Rolltreppen, Treppenhäuser, Versorgungsschächte etc. muss erledigt werden, was ziemlich aufwendig ist und Zeit kostet. Wenn das Loch dann zu ist, wächst ab Ende Februar alles in die Höhe und man kann mitverfolgen, wie Urban Soul konkrete Formen annimmt. In dieser Bildergalerie kann man sehen, wie das Loch langsam geschlossen wird und bereits die ersten Konturen der Außenwände zu sehen sind.